Wussten Sie, dass unser Geruchssinn der älteste Sinn des Menschen ist? Wussten Sie, dass selbst Gerüche, die wir nicht bewusst wahrnehmen, unser Wohlbefinden und Verhalten beeinflussen? Wussten Sie, dass sich sogenannte olfaktorische Reize (also unser Riechen) nicht steuern oder blockieren lassen?

In unserer Nase befinden sich einige Millionen (!) von Riechzellen, die sich alle 60 Tage erneuern. Beim Einatmen treffen Duftmoleküle genau auf diese Riechzellen und durch Geruchsnerven gelangen die Informationen in das Zwischenhirn (bestehend aus Hypothalamus, Hypophyse und dem limbischen System), welches die oberste Steuerungszentrale unserer Emotionen darstellt. Und schon geht’s los!

Nicht immer nehmen wir Gerüche als angenehm wahr. Riechen wir Rauch, kommt unser Reptilienhirn wieder zum Einsatz und wir denken an ein mögliches Feuer. Schnüffeln wir an einem rohen Stück Fleisch und es „stinkt“, ist das ein Zeichen dafür, dass das Nahrungsmittel verdorben ist und wir es besser nicht mehr verzehren sollten. Hingegen reagieren wir auf angenehme Gerüche ganz anders! Sogar die Industrie und Wirtschaft nutzt mittlerweile unseren Geruchssinn dazu, unsere Einkäufe zu fördern: Wer kennt nicht den herrlichen Geruch von frischem Gebäck in einem Supermarkt?

Tatsache ist, dass wir ständig von allen möglichen Gerüchen umgeben sind und uns meistens gar nicht mehr bewusst ist, wie sehr wir durch sie beeinflusst werden. Das Gute daran ist aber, dass wir Düfte und Geruchsstoffe bewusst dazu einsetzen können, unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit zu fördern. Mittlerweile setze ich sie auch in meinen Coachings sehr erfolgreich ein. Egal ob als Raumspray oder Inhalierstift  – eine individuelle Mischung, perfekt abgestimmt auf den Anwender, kann wahre „Wunder“ bewirken und uns bei der Umsetzung unserer Vorhaben herrlich unterstützen.

Wie schaut das in der Praxis aus? Je nachdem, welche Wirkung bei Klienten erzielt werden soll, wähle ich anhand der Inhaltsstoffe, die ja unterschiedliche Wirkungen haben, ein paar Öle aus. Unter Rücksichtnahme auf eventuelle Unverträglichkeiten, Allergien oder sonstige Kontraindikationen ergeben sich tolle Duftmöglichkeiten, durch die sich dann die Klienten „durchschnuppern“.  Je nach Anwendungswunsch mische ich dann die passende Duftkombination zusammen und die Klienten haben damit eine wahrlich duftende Kostbarkeit zur Hand, die sie für sich ganz alleine nutzen können.

Düfte alleine können natürlich ein Beratungsgespräch nicht ersetzen, aber sie können in einem Coaching erlernte Techniken (z.B. Anker setzen) hervorragend unterstützen. Die Qualität der ätherischen Öle ist mir sehr wichtig. Daher arbeite ich ausschließlich mit seriösen und namhaften Firmen zusammen, die die Qualitätskriterien von ausgebildeten Aromapraktikern erfüllen.